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Großes „Einslacken“ - Eröffnung von Deutschlands erstem offiziellen Slackline-Platz in Tübingen
von Anika Mahler
In „lockerer“ Atmosphäre – wie unter Slacklinern üblich – wurde am 25. August 2007 am Institut für Sportwissenschaften der Universität Tübingen der deutschlandweit erste offizielle Slackline-Platz „eingeslackt“. Der noch junge Sport Slacklinen, das Balancieren auf einem Band, findet in den letzten Jahren immer mehr Anhänger. Ein Grund für den Platzerbauer Patrick Engel „die Vision von einem Ort, wo sich Slackliner regelmäßig treffen, gemeinsam ‚slacksimpeln’ und Spaß haben können“, in die Tat umzusetzen.
Von der Idee Ende Juli bis zur Eröffnung blieb nicht viel Zeit. Für insgesamt acht Kieferstämme mit 20 cm Durchmesser und drei Metern Höhe wurden Löcher ausgehoben, die Fundamente einbetoniert und schließlich die Masten gesetzt. „Das Prinzip basiert auf dem Bau von Hochseilgärten“, erläutert Patrick Engel den Aufbau. Unterstützung bekam er bei der Konzeption von Slackline-Tools (www.slackline-tools.de): „Die Jungs haben mir mit ihrem Know-How nicht nur bei der Planung des Platzes, sondern auch bei meinen Kursen zur Seite gestanden.“ Seit dem Sommersemester 2007 bietet der Sportstudent für den Hochschulsport der Universität Tübingen Slackline-Kurse an.
Der neue Platz ist der optimale Ort, um weiterhin Neulingen des Sports mit den ersten Schritten auf dem Band zu helfen. Aber auch für Fortgeschrittene bietet das Übungsgelände zahlreiche Möglichkeiten: „Theoretisch können 14 Lines gleichzeitig gespannt werden, in Abständen von sechs bis 18 Metern. Das heißt, es sind auch längere Lines möglich“, erklärt der Erbauer. Außerdem können über eine ehemalige Weitsprunggrube auch Bänder über Sand fixiert werden. Das eigne sich „besonders gut für Sprunglines“. Der Platz ist von nun an allen Slackline-Begeisterten zugänglich und Patrick Engel verkündet: „Ich freue mich über jeden, der vorbei kommt.“
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